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Energieaudit nach DIN EN 16247-1

Verpflichtende Energieaudits für Unternehmen

Alle Unternehmen, die nicht unter die KMU-Definition (kleine und mittlere Unternehmen) fallen, sind nach dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) seit dem April 2015 verplichtet ein Energieaudit sowie alle 4 Jahre ein weiteres durchzuführen.

Hierzu zählen Unternehmen,

- in denen entweder 250 Vollzeitarbeitnehmer oder mehr beschäftigt sind
- oder die einen Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro und eine Jahresbilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro haben

Von der Durchführung eines Energieaudits sind freigestellt:

- Unternehmen die ein Energiemanagementsystem nach der ​DIN ​EN ISO 50001 oder
- ein validiertes Umweltmanagementsystem im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 (EMAS) erfolgreich eingeführt haben.

Im Rahmen des Energieaudits müssen mindestens 90 % des Energieverbrauchs durch das Audit überprüft werden.

Die Umsetzung des Gesetzes wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) durch stichprobenhafte Kontrollen überprüft.


Wir sind in der vom BAFA geführten Liste für Energieaudits als berechtigte Person eingetragen.
Gerne schicken wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für ein Energieaudit zu.

Die KfW fördert ab dem 01.03.2011 wieder Einzelmaßnahmen

Die Dämmung der Gebäudehülle, der Austausch der Fenster, die Erneuerung der Heizungsanlage oder der Einbau einer Lüftungsanlage werden wahlweise in einer Kreditvariante (Programm 152) oder mit einem Investitionszuschuss (Programm 430) gefördert. Anträge können ab diesem Termin gestellt werden.

Eingehalten werden müssen die technischen Mindestanforderungen der KfW, die um ca. 20 % verschärft wurden.
Neu ist, dass ein Sachverständiger die Ausführung der Maßnahmen entsprechend den Vorgaben der KfW bestätigen muss.
Das Merkblatt ist als Download unter kfw.de verfügbar.

Eckpunkte zur EnEV 2009 beschlossen

Als Maßnahme im Gebäudebereich ist u. a. die Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV) von zentraler Bedeutung. er Entwurf der EnEV 2009 wird dem Bundeskabinett am 21. Mai 2008 zum Beschluss vorgelegt. Anschließend geht die Verordnung zur Zustimmung in den Bundesrat, um am 01.Januar 2009 in Kraft zu treten.

Das gewählte zweistufige Verfahren soll frühzeitig Planungssicherheit für alle Baubeteiligten schaffen und es ermöglichen, dass die EnEV 2009 zeitgleich mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz am 1. Januar 2009 in Kraft treten kann.

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